Jugendtherapie

Selbstliebe leicht gemacht – na ja, fast.


Selbstliebe: Deine Basis

Selbstliebe ist die Basis alles, denn sie beeinflusst, wie wir mit uns selbst und anderen umgehen. Wenn wir uns selbst annehmen, setzen wir gesunde Grenzen, treffen bessere Entscheidungen und lassen uns nicht von Selbstzweifeln bremsen. Sie stärkt unser Wohlbefinden, unsere Beziehungen und hilft uns, Herausforderungen mit mehr Gelassenheit zu meistern.

Wer sich selbst liebt, hat mehr zu geben – an sich und an die Welt. Nur, wie geht Selbstliebe überhaupt? Selbstliebe passiert nicht einfach so, sie ist wie ein Muskel – sie wächst nur, wenn wir sie regelmässig trainieren und nutzen. Wir müssen sie aufbauen, Schritt für Schritt, Tag für Tag.

Es gibt 3 Muskelpartien wie ich sie gerne nenne, Diese kannst du mit folgenden 3 Werkzeugen in deinem Alltag integrieren und so die Verbindung und die Liebe in dir selbst stärken.  

Selbstfürsorge
Schaffe täglich mind 1-3 kleine Auszeiten, wo du dir bewusst Zeit für dich selbst nimmst und Dinge tust, die dir ein Gefühl von Entspannung und Sicherheit geben. Dinge, die dir guttun. Warum? Sie unterstützen dich dabei, emotionale Stabilität zu finden und dich selbst wertzuschätzen.

Kleiner Tipp, wenn du nicht genau weisst, was du in diesen Auszeitgen tun sollst. Nimm dir einen ruhigen Moment und schreibe dir mind. 20 Dinge auf, die dir guttun. Dich zum Lächeln bringen oder du das Gefühl hast, du möchtest den Moment mitnehmen. Es können grössere, aber auch ganz kleine Dinge sein. Wie zB  an einen Baumstamm lehnen, unter der Dusche bewusst den Alltag runterspülen, deinen Körper eincremen, oder dich am Abend in die frisch gewaschene Bettwäsche legen. Was auch immer dein Herz nährt.

Visualisierung eines sicheren Hafens
Schliess deine Augen und stell dir einen Ort vor, an dem du dich vollkommen sicher und geborgen fühlst. Es kann ein Ort sein, an dem du schon warst, oder einer, an den du schon lange wolltest. Ganz egal. Stell dir vor du sitzt am menschenleeren Strand, oder hoch oben auf einem Berg. Kreier deinen ganz eigenen inneren Kraftort. Visualisiere dabei so viele Details wie möglich – die Farben, Gerüche, Geräusche und sogar das Gefühl auf deiner Haut. Je intensiver du diese Sinneseindrücke wahrnimmst, desto wirksamer wird die Visualisierung. Dein Gehirn kann nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden, wodurch der wunderbare und beruhigende Effekt verstärkt und entsprechende Hormone ausgeschüttet werden.

Warum? Visualisierung hilft, Stress abzubauen und ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Dein sicherer Hafen gibt dir in schwierigen Momenten Kraft und Ruhe. Es stärkt dein emotionales Wohlbefinden und fördert innere Stabilität, indem es positive Assoziationen im Gehirn aktiviert und deine Resilienz unterstützt. Dein Nervensystem dankt es dir langfristig, wenn du diesen Ort regelmässig besuchst.

Kleiner Tipp, integriere dies in deine Alltagsroutine und zwar in einem Moment, wo dein Körper weich und entspannt ist (liegend oder sitzend). Nimm Platz, setz dich an deinen Kraftort und nimm ein paar tiefe Atemzüge. Mit der Zeit reicht es, wenn du an den Ort denkst und automatisch schaltet dein Körper auf Entspannung und ein inneres Lächeln macht sich breit.

 

Führung eines liebevollen inneren Dialogs
Setz dich in Ruhe hin, konzentriere dich auf dich führe ein Gespräch mit einer jüngeren Version von dir selbst, als würdest du einem geliebten Menschen zuhören. Triff dich selbst in einem Moment, wo du nicht nett mit dir selbst warst, oder du jemanden gebraucht hättest. Deine Version von heute, steht quasi deiner jüngeren Version gegenüber und führt das Gespräch, denn im Heute sind meist schlauer als im Gestern 😊 Im Idealfall kommt ein Moment, wo du noch klein warst und du triffst auf dein inneres Kind. Frage nach seinen Bedürfnissen und gib ihm die Unterstützung und das Verständnis, welches in dem Moment notwendig gewesen wäre. Sei geduldig und einfühlsam und achte auf deine Stimmlage im Kopf.

Warum? Weil wir selbst der Mensch sind, mit dem wir am meisten sprechen und dies leider sehr oft nicht wirklich achtsam und freundlich. Dieser bewusste Dialog hilft dir dieses Muster aufzulösen, eine tiefere Verbindung zu deinen eigenen Emotionen herzustellen und alte Wunden zu heilen. Er fördert ein gesundes Selbstbild und stärkt dein Selbstbewusstsein. Denn unser Gehirn glaubt niemandem so sehr, wie deiner eigenen Stimme in deinem Kopf.

Kleiner Tipp, da dies oft der schwierigste der 3 Selbstliebe-Anteile ist. Versuche anfangs eher belanglose Momente aus der nahen Vergangenheit zu holen (heute Morgen war ich mit mir selbst ungeduldig etc.). Das ist oft einfacher, als gleich das innere Kind aufsuchen zu wollen.

Nimm dir Zeit, dein eigener bester Freund zu werden und melde dich, wenn du Fragen hast, oder Unterstützung brauchst.

Herzlich,
Karin  

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